Big Sack - Das fehlende Glied im Abfalltransport
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Das Problem
.Die Entsorgung und die Recycling von Nicht-Haushaltsabfällen und Baustellenabfällen bleiben in der Westschweiz ein aktuelles Thema. Die Produktion von Bauabfällen und Sperrmüll bleibt im Kanton Waadt auf einem hohen Niveau, trotz der negativen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf unsere Wirtschaft.
.Die Kantone verfolgen seit vielen Jahren eine verantwortungsvolle Abfallwirtschaftspolitik, die insbesondere darauf abzielt, die Wiederverwertung von Materialien zu maximieren und den Verbrauch von Rohstoffen zu begrenzen. Das Ziel ist natürlich, die Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf die Umwelt zu reduzieren.
Die Frage der Sortierung von Materialien nimmt in diesem Zusammenhang eine zentrale Stellung ein. Um die Sortierung zu optimieren, müssen viele Akteure zusammenarbeiten, darunter Gemeinden, Sortieranlagen, Transportunternehmen, aber auch Bauunternehmen und die Bürger selbst. Die komplexe Mechanik des Abfall-Ökosystems besteht also aus vielen Zahnrädern. Allerdings hat diese komplexe Maschinerie auch einige Schwachstellen, und Big Sack plant, einige davon zu schließen.
Eine dieser Schwachstellen ist die Abfalltrennung bei kleinen bis mittelgroßen Baustellen. Für diese Art von Baustellen nehmen kleine und mittelständische Unternehmen sowie Privatpersonen häufig einen Containerdienst in Anspruch. Um den logistischen Aufwand so gering wie möglich zu halten, bleibt oft nur die Möglichkeit, alle gemischten Abfälle in einem einzigen Container abtransportieren zu lassen. Diese Problematik gilt auch für Privatpersonen, wenn sie z. B. ein Haus oder eine Wohnung entrümpeln.